Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

26. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 9,38-43.45.47-48
Die Jünger sind in aufgeregter Stimmung: Jemand hat im Namen Jesu Dämonen ausgetrieben, und sie haben versucht, ihn daran zu hindern, „weil er uns nicht nachfolgt.“ „Uns“ – sie identifizieren sich sehr mit dem Anliegen und dem Handeln ihres Meisters. Aber vielleicht treiben sie es mit ihrem Eifer und mit ihrem guten Willen vielleicht doch ein wenig zu weit. Jesus bleibt jedenfalls ruhig und relativiert ihre Aufregung. Er rückt die Urteile seiner Freunde zurecht, die Kategorisierungen, wer sich Jünger nennen darf und wer nicht: „Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“ Wie wunderbar – Jesus hat keinen Exklusivitätsanspruch, und er zieht seine Kreise weit. Er ist großzügig, wenn es darum geht, wer sich im Namen Gottes für das Leben einsetzen darf. Ich denke bei dieser Stelle an Papst Johannes XXIII., der seine Enzyklika „Pacem in Terris“ an „alle Menschen guten Willens“ adressiert hat. Spätere Päpste haben es ihm nachgemacht und haben ebenfalls alle Menschen guten Willens als Partner und Partnerinnen angesprochen; alle Menschen, die sich für unsere Erde und für das Leben einsetzen. Und schließlich kommen da noch eine Portion Humor und Übertreibung dazu: Hau die Hand und den Fuß ab, reiß dein Auge aus. Es ist ja schwer vorstellbar, dass Jesus seine Mitmenschen tatsächlich einbeinig und einhändig durchs Leben gehen sehen will. Das Evangelium heute lehrt mich die Kunst des Humors und des Relativierens, und zugleich lehrt es mich die Kunst, gemeinsam mit anderen das Entscheidende in den Blick zu nehmen.
Christine Rod MC

GOTTESDIENSTE UND TERMINE 24. - 30. Sept. 2018

Mo 24.9. 8:00 Uhr Laudes und Eucharistie
(Dank und Bittmesse für Justina) (81)
9:00 Uhr Bastelrunde
15:00 Uhr Pensionistenrunde

Di 25.9. 10:00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Abendmesse

Mi 26.9. 8:00 Uhr Frauen- und Müttermesse
(Dank und Bittmesse für John und Shiny) (81)
9,00 Uhr Frauentreff + Cahek

Do 27.9. 8:15 Uhr Schulwortgottesdienst der Volksschulen
16:00 Uhr Grätzlchor
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 28.9. 8:00 Uhr Frühmesse

Sa 29.9. 8:00 Uhr Frühmesse (Dank und Bittmesse für James) (81)

So 30.9. 26. Sonntag im Jahreskreis
9:00 Uhr Geburtstagsmesse mit persönlichem Segen für Alle, die
im Monat Juli, August, September Geburtstag haben
Anschl. gemütl. Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im 3. Stock

25. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 9,30-37
Hier sind Verse zusammengebunden, die nicht zusammengehören. Zwischen den beiden Geschehen könnten Wochen, ja Monate liegen. Einmal kündigt Jesus geheimnisvoll, wie immer bei Markus, sein Leiden und Sterben an. Das Geheimnisvolle verstehen die Jünger nicht, aber das ist auch kein Wunder. Etwas anderes aber verstehen die Jünger prächtig, und nicht zum ersten Mal, nämlich: wer der „Größte“ unter ihnen ist. In dieser Menschenfrage sind uns die Jünger so nah wie sonst kaum. Irgendetwas, so der tiefe Sinn dieses Rangstreits, muss man doch davon haben, sich für dieses oder jenes einzusetzen, Haus und Boot zu verlassen und mit diesem Mann umherzuziehen.
Die Antwort Jesu ist so klar wie ärgerlich: Nichts hast du davon – außer: dass du es getan hast. Dienen dürfen ist schon der Lohn. Bleib ruhig Letzter und warte alles andere ab. Oder: Bleib das Kind, das du immer warst, bist und sein wirst. Denn Kinder sind Jesus selbst. Weil der auch glaubt wie ein Kind. Mit leeren, offenen Armen, die Gott füllt. Da, auf einmal, passen die beiden Textstücke dann doch zusammen; in der Hochachtung des Kindlichen, Bedürftigen – in diesem vollkommenen Vertrauen, dass Gott es gut meinen wird. So lebt Jesus, so sollen die Jünger leben: tapfer und fröhlich dienen und alles andere dem Vater im Himmel überlassen. Möge Gott uns das möglich machen.
Michael Becker

GOTTESDIENSTE UND TERMINE 17. - 23. September 2018
Mo 17.9. 8:00 Uhr Laudes und Eucharistie
9:00 Uhr Bastelrunde

Di 18.9. 10:00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Abendmesse

Mi 19.9. 8:00 Uhr Frauen- und Müttermesse
9:00 Uhr Frauentreff
19:30 Uhr Oasenzeit (Thema: Wir machen Programm)

Do 20.9. 16:00 Uhr Grätzlchor
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 21.9. 8:00 Uhr Frühmesse
15:00 Uhr Caritassprechstunde

Sa 22.9. 8:00 Uhr Frühmesse

So 23.9. 25. Sonntag im Jahreskreis
9:00 Uhr Hl. Messe
14:00 Uhr Kinderflohmarkt (Saal)

24. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 8,27-35
Schade, dass die Botschaft Jesu von der Selbstverleugnung uns so negativ präsentiert und mit ihr so viel Unheil angerichtet wurde. Dabei wäre sie – richtig verstanden – für unsere heutige Zeit wie Wasser in der Wüste. Statt dauernd um sein eigenes kleines Ego zu kreisen und dieses permanent zu optimieren, begreifen, dass wir ein Teil von Gott sind und uns nicht aufblasen müssen. Statt nur die eigene Gruppe für überlegen zu halten, von sich selbst absehen, sich auf die anderen einlassen und im Miteinander bereichert werden. Statt dem Ruf nach dem starken Mann, der wieder nur das begrenzte kleine Ego verteidigt, der Ruf nach Jesus, der das Größere im Blick hatte. Der stark genug war, am Ende selbst sein eigenes Leben zu geben, um das wirkliche Leben zu gewinnen. Der zum Erlöser, zum Messias geworden ist, weil er nicht sein Ich in den Vordergrund gestellt und gerade dadurch erfahren hat, dass er viel größer ist. Ihm nachfolgen im Wissen, dass wir Teil eines viel Größeren sind. Begreifen, dass unser wahres Selbst nur durch das Kreisen um uns selbst zerstört werden kann. Wir werden gerade dadurch das Leben finden, dass wir den Blick nicht ständig auf uns gerichtet haben. Wir können aufhören, es ständig bringen zu müssen, weil der göttliche Ursprung in uns Lebendigkeit hervorbringt.
Klaus Metzger-Beck

GOTTESDIENSTE UND TERMINE 10. - 16. September 2018
Mo 10.9. 8:00 Uhr Laudes und Eucharistie
9:00 Uhr Bastelrunde
15:00 Uhr Pensionistenrunde
19:00 Uhr Liturgie- und Familienausschuss

Di 11.9. 10:00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Abendmesse
19:30 Uhr KG Elternabend

Mi 12.9. 8:00 Uhr Frauen- und Müttermesse
9:00 Uhr Frauentreff
19:00 Uhr KAB-Treffen

Do 13.9. 16:00 Uhr Grätzlchor
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 14.9. 8:00 Uhr Frühmesse

Sa 15.9. 8:00 Uhr Frühmesse

So 16.9. 24. Sonntag im Jahreskreis
9:00 Uhr Hl. Messe

23. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 7,31-37
Man muss sich diesen Taubstummen als einen glücklichen Menschen vorstellen. Er hat Leute um sich herum, die hören, dass ihm einer helfen könnte. Ein Fremder zwar, ein rechtgläubiger Jude, der aber offenbar die Heiden im Gebiet der zehn Städte nicht verachtet, sondern kommt. Seine wohlmeinenden Freunde bringen den Kranken zu Jesus – und der bringt ihn wieder weg. Die sensationsgierigen Blicke, die spitzen Bemerkungen, das Gedrängel um die beste Sicht auf das Wunder – davor will Jesus den Hilflosen bewahren. Er nimmt sich Zeit für den, der ihn braucht, berührt seine wunden Punkte, bringt Gott in sein Leben. Ob der Geheilte dafür dankbar ist? Markus erzählt davon nichts. Viel wichtiger ist die Erkenntnis der Zuschauer: „Er hat alles gut gemacht. Er macht, dass die Tauben hören und die Stummen reden.“ Das ist die Verheißung des Propheten Jesaja für die Ankunft Gottes. So viel Hilfe und Gnade, so viel Solidarität und Gottesnähe – an diesem Tag ist alles gut. Alle gehören in die große Gemeinschaft der Kinder Gottes: die am Leben Gehinderten, die Ausgegrenzten und Verachteten, und alle, die ihr Leid wahrnehmen und sich für sie einsetzen.
Christina Brunner

GOTTESDIENSTE UND TERMINE 3. - 9. September 2018

Mo 3.9. 8:00 Uhr Laudes und Eucharistie (Elisabeth Maria Blöchl)(48)
9:00 Uhr Bastelrunde

Di 4.9. 10:00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Abendmesse

Mi 5.9. 8:00 Uhr Frauen- und Müttermesse
(für verstorbene Freundin Maria)(77)
9.00 Uhr Frauentreff

Do 6.9. 16:00 Uhr Grätzlchor
17:20 Uhr Rosenkranz
18:00 Uhr Euch. Anbetung
18:30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 7.9. 8:00 Uhr Frühmesse

Sa 8.9. 8:00 Uhr Frühmesse

So 9.9. 23. Sonntag im Jahreskreis
9:00 Uhr Hl. Messe
Wir bitten um Ihre Spende zur Darlehensrückzahlung

22. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 7,1-8.14-15.21-23
Was mit einer eher beiläufigen Diskussion über den Sinn und die Notwendigkeit jüdischer Reinigungsvorschriften beginnt, wird sehr schnell sehr grundsätzlich. Plötzlich ist die Fähigkeit des Menschen zum Bösen das Thema. Und es geht nicht um die Versuchungen und die Verführungen, denen wir vielleicht ausgesetzt sind und erliegen, sondern es geht Jesus darum, was in mir als Menschen ist. Man könnte hier eine grundsätzliche Diskussion führen, ob der Mensch von Natur aus eher gut oder eher böse ist, doch ich glaube, dass eine solche Diskussion nicht sehr fruchtbar wäre. Hilfreicher ist es – so glaube ich – zu akzeptieren, dass der Mensch zum Guten wie zum Bösen fähig ist. Es liegt an mir, welche Eigenschaften ich fördere und in mir wachsen lasse. Im Kontext des heutigen Sonntagsevangeliums möchte ich den Blick richten auf meine Fähigkeiten zum Bösen. Und ich muss mir ehrlich eingestehen: Auch wenn ich mich von dem Katalog der Verfehlungen, die Jesus aufzählt, weitestgehend fernhalte, sind meine Gedanken und Gefühle nicht immer ein Spiegelbild meiner Taten. Da denke und fühle ich manches, für das ich mich schäme und was ich nicht denken oder fühlen möchte. Und versuche dagegen anzugehen, weil solche Gedanken und Gefühle mich vergiften, auch wenn sie nie zur Tat werden.
Peter Kane