Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

4. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Markus 1,21-28
Die Geschichte der Synagoge ist ungemein spannend. Wann und wo sie entstanden sind, ist in der Forschung höchst umstritten. Nicht wenige Exegeten meinen, dass das, was das Markusevangelium als Synagoge bezeichnet, wenig mit dem zu tun hat, was wir heute unter einer Synagoge verstehen. Weil zur Zeit Jesu das religiöse, kultische Leben auf den Tempel in Jerusalem konzentriert war. Wohin Jesus in Kafarnaum gegangen ist, war wohl eher ein allgemeiner Versammlungsraum nicht nur der religiösen, sondern auch der politischen Gemeinde. Und dort lehrt Jesus mit Vollmacht. Nicht in den engen Grenzen von Religion und Kult, sondern offen vor allen Augen und Ohren. Dass Religion auf den religiösen Bereich oder gar auf das Privatleben zu beschränken sei, war den Menschen damals völlig fremd.
Kann es sein, dass nicht wenige Religion aus dem öffentlichen Leben verbannen möchten, weil sie eine „Lehre mit Vollmacht“ befürchten, die Sand ins gut laufende Getriebe von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft streuen könnte. Und wie gehe ich selbst damit um? Beschränke ich Jesu Worte auf mein religiöses Leben oder lasse ich auch den Alltag von ihnen prägen? Ich glaube, diese Trennung funktioniert nicht. Wenn ich Jesu Worte ernst nehme, kennt seine Vollmacht keine Grenzen.
Michael Tillmann
 
GOTTESDIENSTE UND TERMINE 22.-28. Jänner 2018
Mo 22.1. 8:00 Uhr Laudes und Eucharistie
(für verstorbenen Gatten zum Sterbetag)(49)
9:00 Uhr Bastelrunde
15:00 Uhr Pensionistenrunde
19:00 Uhr 2. Alpha-Kurs in St. Josef

Di 23.1. 10:00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Abendmesse (für verstorbenen Vater) (51)

Mi 24.1. 8:00 Uhr Frauen- und Müttermesse
9:00 Uhr Frauentreff mit Caritashelferkreis

Do 25.1. 17:40 Uhr Rosenkranz
18:30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 26.1. 8:00 Uhr Frühmesse

Sa 27.1. 8:00 Uhr Frühmesse

So 28.1. 4. Sonntag im Jahreskreis
9:00 Uhr Hl. Messe
Einladung zum Pfarrcafe im 3. Stock

Kirchweihfest und Fest des Ehrenamtes

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Einladung zum jährlich stattfindenden Kirchweihfest und Fest des Ehrenamtes und feierliche Übergabe der PGR-Dekrete

Unserer Kirchengemeinde schenken Sie schon seit vielen Jahren etwas von Ihrer kostbare Zeit. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle bei Ihnen bedanken. Und wir hoffen, dass Sie uns noch lange etwas von dem Wertvollsten geben, was Sie haben: Zeit.

„Der Anfang“

So lautet das Motto unseres diesjähriges Kirchweihfestes, das wir nun 47. Mal feiern. Auch Sie möchten wir herzlich dazu einladen!

Am Sonntag den 21. Jänner um 9.00 Uhr

Den Festtag möchten wir mit einer Heilige Messe beginnen und anschließend mit einem Sektempfang im geselligen Miteinander ausklingen lassen.

Über ein Zahlreiches kommen freut sich

Dechant Ferenc Simon


GOTTESDIENSTE UND TERMINE 15.-21. Jän. 2018

Mo 15.1. 8.00 Uhr Laudes und Eucharistie
9.00 Uhr Bastelrunde
19.00 Uhr 1. Alpha-Kurs in St. Josef

Di 16.1. 10.00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17.40 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Abendmesse

Mi 17.1. 8,00 Uhr Frauen- und Müttermesse
9.00 Uhr Frauentreff
15.00 Uhr Kindertanzen
19.30 Uhr Oasenzeit

Do 18.1. 14.30 Uhr Grätzlchor
17.40 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 19.1. 8.00 Uhr Frühmesse

Sa 20.1. 8.00 Uhr Frühmesse

So 21.1. 3. Sonntag im Jahreskreis, Fest des Ehrenamtes
9.00 Uhr Hl. Messe mit Segnung der ehrenamtlichen Mitarbeiter
Einladung zum Sektempfang in den Pfarrsaal
18.00 Uhr Bunter Abend
Einlass ab 17.30 Uhr (Eingang Alliiertenstraße 4)
Ein buntes Programm mit viel Einsatz und Liebe
von einigen Pfarrmitgliedern gestaltet

2. Sonntag im Jahreskreis

Bibelwort: Johannes 1,35-42
Jesus wird immer schnell erwachsen in unserem Kirchenjahr. Kaum ist er geboren, kaum sind die Eltern geflohen und heimgekehrt, erzählen wir uns Jesus schon als erwachsenen Mann. Und wissen doch so wenig. Wo war seine Bar Mizwa? Was hat er gelernt? Vielleicht im Betrieb von Josef, dem Zimmermann? Wie lebten sie alle zusammen? Haben sie sich gestritten in der Heiligen Familie? Das wüsste man doch gerne, um Hintergründe zu haben für den Vordergrund, der dann erzählt wird: Taufe, Sammlung von Jüngern, Wohnung. Wohnung?
Ja, hier steht es doch. Jesus zeigt den ersten Jüngern, wo er wohnt. Und die Jünger bleiben sogar bei ihm an jenem Tag. Jesus hat eine Wohnung auf Erden, nicht nur die im Himmel. Und kennt manche schon, bevor sie ihn kennen. Das alles ist wichtig zu wissen. Vielleicht hat er sich doch vorher ganz ruhig umgeschaut und schon im Stillen erwählt, wen er dann ansprechen wird, ihm zu folgen. Alles Hintergründe zu jenem Vordergrund, der uns nun gefangen nimmt: Er, der Handwerker, ist der Messias. Der Unscheinbare wird zum Gesalbten, Gekrönten. Und wir sind Zeugen. Nein, mehr noch, wir sind nicht nur Betrachter, sondern auch Bekenner, wenn wir wollen. Er, der Gesalbte, ist unser Heil. Sofort ist er das, wenn wir eine Wohnung im Himmel haben. Das ist nicht schwer. Nur Jesu Willen folgen – und die Erde wird uns leichter. Himmlisch leicht.
Michael Becker
 
GOTTESDIENSTE UND TERMINE 8.-14. Jän. 2018
Mo 8.1. 8.00 Uhr Laudes und Eucharistie
9.00 Uhr Bastelrunde
15.00 Uhr Pensionistenrunde
19.00 Uhr Liturgie- und Familienausschuss

Di 9.1. 10.00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17.40 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Abendmesse

Mi 10.1. 8.00 Uhr Frauen- und Müttermesse
9.00 Uhr Frauentreff
15.00 Uhr Kindertanzen

Do 11.1. 17.40 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Vesper und Eucharistie

Fr 12.1. 8.00 Uhr Frühmesse

Sa 13.1. 8.00 Uhr Begräbnismesse oder Frühmesse
14.30 Uhr Taufe Lukas Baryli

So 14.1. 2. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Uhr Hl. Messe
Wir sammeln für unsere Darlehensrückzahlung
Einladung zum Pfarrcafe im 3. Stock

Frohe Weihnachten

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In der Krippe von Betlehem,
in der Heiligen Nacht,
berühren sich Himmel und Erde.
Dieser Ort weist über die
Welt hinaus – ins Reich Gottes.
Diese Nacht weist über die
Zeit hinaus – in die Ewigkeit.
Hier nimmt die Sehnsucht
ihren Anfang
und findet zugleich
den Beginn ihrer Erfüllung.
 

Gesegnete Weihnachten und ein friedliches,
gutes Neues Jahr wünscht:
Dechant Ferenc Simon


24.12. Heiliger Abend
16.00 Uhr Familienandacht
mit Krippenspiel

22.30 Uhr Feierliche Christmette
anschließend
Weihnachtspunsch

25.12. Hochfest Geburt
des Herrn
9.00 Uhr Feierliches Hochamt

26.12. Hochfest Hl. Stephanus
9.00 Uhr Hl. Messe

27.12. Fest Hl. Johannes
8.00 Uhr Hl. Messe mit Johannesweinsegnung

28.12. Fest Unschuldige Kinder
18.30 Uhr Hl. Messe

31.12. Fest der Hl. Familie
9.00 Uhr Hl. Messe mit persönlichem Segen zum Jahresschluss

1.1. Neujahr -
Hochfest der Gottesmutter Maria
Weltfriedenstag
9.00 Uhr Hl. Messe

6.1. Hochfest Erscheinung des Herrn
9.00 Uhr Hl. Messe -
mit Besuch der Sternsinger
Unsere Sternsinger sind vom 3. bis 5. Jänner im Pfarrgebiet unterwegs. Sie haben schon jetzt die Möglichkeit ihren Besuch zu bestellen. Bitte nutzen Sie dieses Angebot, da wir nicht alle Häuser in unserem Pfarrgebiet besuchen können. Anmeldezettel finden Sie am Schriftenstand oder in der Pfarrkanzlei.

7.1. Taufe des Herrn
9.00 Uhr Hl. Messe

4. Adventsonntag

Bibelwort: Lukas 1,26-38
Die junge Frau und die alte Frau, Maria und Elisabeth. Die eine ist jung und schön, zart und anmutig, mit großen Augen in die Zukunft schauend, und das Kind kommt unerwartet und zu früh. Die andere ist alt, zumindest deutlich älter als die andere; sie ist geprägt und erfahren, vielleicht auch schon ein wenig abgearbeitet und faltig. Auch für sie kommt das Kind unerwartet, die Zeit des Kinderkriegens scheint nach all dem Warten schon vorbei zu sein. So stelle ich sie mir zumindest vor, diese beiden Frauen, die „in anderen Umständen“ sind, die beide auf unerwartete Weise fruchtbar geworden sind und neues Leben in sich tragen. Später begegnen sie einander in Freude, vielleicht auch in Unsicherheit, und sie suchen und brauchen gegenseitige Hilfe und Bestärkung.
Immer wenn ich nach Nürnberg komme, gehe ich in die Jakobskirche. Dort finde ich die „Heimsuchungsgruppe“ aus dem 16. Jahrhundert, die Skulptur meiner beiden Freundinnen. Sie sind so verschieden, und doch sind beide mit dem unerwarteten Leben, das in ihnen heranwächst, schon deutlich rund geworden und schauen mich, die Besucherin, mit wachen Augen an. Leben und Fruchtbarkeit – und das in jedem Lebensalter – das ist für uns Ordensfrauen heute ein großes Thema. Und ich glaube, nicht nur für uns. In vielen, sehr vielen Menschen habe ich diese Sehnsucht angetroffen. Was für eine wunderbare „Angelegenheit“: Die Sehnsucht nach Leben, die selbst schon lebendig macht!
Christine Rod MC