Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

Die indonesisch-christliche Gemeinde ist ein Ort der Begegnung indonesischer Christen, die in Österreich bzw. in Wien leben und ihren christlichen Glauben pflegen wollen. Die Geschichte dieser Gemeinde beginnt mit der Zeit gleich nach der Unterzeichnung des Staatsvertrags am 15.05.1955 in Wien. In dieser Zeit kamen einige katholische Studenten aus Indonesien nach Österreich, um ihr Studium fortzusetzen. Zunächst versammelten sie sich nach dem Besuch einer heiligen Messe jede Woche in einem Zimmer des Afro-Asiatischen Instituts. Später gesellten sich evangelische Studenten aus Indonesien zu dieser Versammlung. Seit der Eröffnung der indonesischen Botschaft 1957 in Wien wurde der Kreis dieser Versammlung durch die Angehörigen der Botschaft erweitert. Im Hinblick auf diese Entwicklung tauchte eine Idee auf, eine katholische Gemeinde der Indonesier in Wien zu gründen.
1978 beauftragte die Erzdiözese Wien Pater Matthäus, SVD, der nach Wien kam, um Kirchenmusik an der Hochschule für Musik zu studieren, die Gemeinde pastoral bzw. seelsorgerisch zu begleiten. Ihm gelang es, die verschiedenen evangelischen Indonesier mit den indonesischen Katholiken zu einer indonesisch-christlichen Gemeinde zu vereinigen. Seitdem hat die Gemeinde offiziell immer einen katholischen Gemeindepriester, der von der Erzdiözese Wien bestellt und von der christlichen Gemeinde als Pfarrer und Seelsorger angenommen wird.

Die Gemeinde feiert monatlichen Gottesdienst (katholische Messe und ökumenischer Gottesdienst abwechselnd) regelmäßig am ersten Samstag um 17.00 Uhr in einem Pfarr-Raum der Canisiuskirche, Pulvertumgasse 11, 1090 Wien.

Am dritten Samstag um 10.00 Uhr gestalten sie Bibelrunde und jeden Freitag um 19.00 Uhr beten sie (besonders die Katholiken) Rosenkranz im Pfarrcaffee der Pfarre Auferstehung Christi Am Tabor, Hochstettergasse 1, 1020 Wien.